TML goes TA

Welcome to the new TML-Studios Community! Please read through the Community Rules and Guidelines and Tips & Tricks. Have fun!
  • If you want to take a little peek into our premises, our local newspaper "Thüringer Allgemeine" has published an article about us yesterday :) (in German of course)


  • Yeah, I know non-German-speaking community members won't have a big chance to translate, I just didn't want to leave anybody out and share the information :)

  • WOW, its cool! I am very glad that the newspaper has published real hard workers in the gaming industry. Even in times of pandemic, TML continues to work and give us joy. And this is very good :):thumbup:

    Bevilacqualex for translation, you can use translation using the camera on your mobile phone. Google translator has such a function ;)

    The entire text cannot be translated exactly, but the general meaning can be understood:)


    The entire text can be found in the electronic form of the newspaper, but as I understand it, you need to pay for a subscription there to see the entire text: newspaper

  • That's cool! Very interesting, especially since the article is also about the new game Dead Man's Diary. It will be very difficult to translate from this photo, I would like to see the full version in digital form.

  • In Erfurt wird das Tagebuch des Toten geschrieben


    ERFURT. Die Computerspielentwickler von TML wurden mit Simulatoren groß. Jetzt wollen sie eine Bundesförderung nutzen, um den Konsolen-Markt mit Dead Man’s Diary zu erobern.



    Thomas Michael Langelotz steht in einem Büro der TML-Studios. Die Grafiker arbeiten an neuen Computerspielen.


    Foto: Holger Wetzel



    In Erfurt wird das Tagebuch des Toten geschrieben


    ERFURT. Die Computerspielentwickler von TML wurden mit Simulatoren groß. Jetzt wollen sie eine Bundesförderung nutzen, um den Konsolen-Markt mit Dead Man’s Diary zu erobern.


    In einem Büro an der Erfurter Haarbergstraße baut TML-Mitarbeiter Daniel an seinem Computer Häuser für Berlin. Eric setzt ein holländisches Dorf in eine Dünenlandschaft, und Attila teilt die Welt in Abschnitte auf, damit der Verkehr im Fernbus-Simulator ruckelfrei fließen kann.


    Vor dem vierten Computer sitzt der tote Mann mit dem Tagebuch. Er läuft durch eine Fantasiewelt aus verfallenen Hütten, unbefestigten Wegen und jeder Menge umgekippter Ölfässer.


    Es sind die ersten Szenen aus „Dead Man’s Diary“ („Das Tagebuch des Toten“). Das Überlebens-Abenteuer der Erfurter TML Studios hat gerade 200.000 Euro aus der Computerspielförderung des Bundes erhalten und soll bis Ende nächsten Jahres auf den Markt kommen.



    Langelotz fing klein an, aber nicht in einer Garage


    Die Spieleentwickler um Firmengründer Thomas Langelotz betreten mit „DMD“, wie „Dead Man’s Diary“ kurz genannt wird, mehrfach Neuland. Es ist das erste Abenteuer-Computerspiel aus der Ich-Perspektive, und vor allem das erste Spiel, das für Playstation und Xbox entwickelt wird.


    „Für uns ist das ein ganz wichtiges Projekt“, sagt Langelotz. „Wir wollen mit unseren Simulationen auf die Konsolen und zuerst mit etwas Kleinerem beginnen.“


    Klein begonnen hat einst auch Thomas Langelotz, der aus seinen Initialen samt zweitem Vornamen Michael den Firmenname TML gebildet hat. Der frühere Disc Jockey begann 2004 in seiner Wohnung damit, Ergänzungssoftware für bestehende Spiele zu entwickeln. Über eine Garage, die am Anfang vieler Software-Legenden aus dem amerikanischen Silicon Valley steht, verfügte er nicht.


    Zuerst fuhr eine U-Bahn durch Berlin


    Der erste Erfolg war ein U-Bahn-Simulator für Berlin, den die TML Studios aus dem Zug-Simulator der Firma Microsoft heraus entwickelten. Die Wohnung war da schon zu klein geworden, aber zwei Büros an der Haarbergstraße reichten damals noch aus. Heute sind es mehrere Räume, 15 Programmierer und Grafiker und einige freie Mitarbeiter.


    Fahr-Simulatoren sind noch immer die Kernprodukte der Erfurter Spiele-Schmiede. Sie sprechen eine ganz eigene Fangemeinde an. „Viele Menschen träumen als Kind davon, später einen Bus oder eine U-Bahn zu fahren“, meint Langelotz.


    Hinzu komme der Beruhigungseffekt: Während andere Computerspiele das Adrenalin durch die Adern treiben, habe das wirklichkeitsgetreue Abfahren etwa von Fernbus-Linien mit Computer-Maus und Pfeiltasten einen beruhigenden Effekt. Zwei Drittel der Kunden leben im Ausland, viele in China oder in der Türkei. Sie interessieren sich zugleich für Europa und Technik.



    Vom Flixbus-Simulator wurden über 200.000 Exemplare verkauft


    Das Aushängeschild der Firma ist der Fernbus-Simulator, für den das Unternehmen Flixbus die offizielle Lizenz erteilte. Eine Plakette im TML-Beratungsraum zeugt davon, dass bereits 200.000 Exemplare verkauft wurden. Auch durch Erfurt und über den Rennsteig kann der Nutzer fahren.


    Erfolgreich ist auch der Tourist-Bus-Simulator für Fuerteventura. Anfang 2021 soll der Stadtbus-Simulator für Berlin, „The Bus“, veröffentlicht werden.


    Alle diese Spiele verlangen einen immensen Aufwand. Die Nutzer legen Wert auf authentische Fahrzeuge mit authentischem Verhalten und eine echt wirkende Umgebung. Dafür bauen die Entwickler ganze Welten im Computer nach, in denen auch der restliche Verkehr ganz natürlich fließen soll.


    Auch Nicht-Spieler verfolgen die beiden Radiostationen


    Nicht jedes einzelne Gebäude und jeder einzelne Strauch werden eins zu eins abgebildet. „Es geht darum, die Atmosphäre einer Stadt herüberzubringen“, sagt Langelotz. In Erfurt gehören dazu natürlich auch Blicke auf den Dom.


    Im TML-Fernbus kann der Nutzer sogar Radio hören. Dazu betreibt Langelotz zwei Internet-Radiostationen, „Double Bass fm,“ und „Flash Bass fm“. Die beiden Sender, von denen „Flash“ an Freitagabenden sogar eine Live-Show mit dem früheren DJ anbietet, haben sich verselbstständigt und werden auch von Nicht-Spielern gehört.


    „DMD“ ist für TML nicht der erste Ausflug in die Welt der virtuellen Abenteuer jenseits von Simulationen. Den Anfang machte 2007 „Sunrise“ („Sonnenaufgang“). Drei Jungs beamen sich dort aus Versehen in ein menschenleeres New York und müssen den Rückweg aus der gefährlichen Parallelwelt finden. Probleme beim Vertrieb haben verhindert, dass das Spiel durchstartete.



    Neues Spiel handelt in einer Welt nach einem Atomkrieg


    Das „Tagebuch des Toten“ handelt in einer postatomaren Welt. Der Spieler ist einer der überlebenden Bunker-Bewohner, der in der verseuchten Welt Rätsel lösen, Codes knacken, Hinweise finden und so eine Rettung herbeiführen muss. „Ein Happy End ist möglich“, verspricht Thomas Langelotz.


    Geschossen wird bei „DMD“ nicht. Computerspiele seien auch ohne Waffen spannend, findet Langelotz und verweist vielmehr auf die gründliche Recherche etwa zum Thema Radioaktivität, die das Spiel in wissenschaftlichen Details glaubwürdig machen soll.


    Die 200.000 Euro decken rund die Hälfte der geschätzten Entwicklungskosten ab. Das Bundesverkehrsministerium hatte die Computerspielförderung erstmals aufgelegt und wurde von den Bewerbungen überrannt.


    Deutschland hinkt bei der Spieleentwicklung hinterher


    „Mit der Gamescom hat Deutschland die größte Spielemesse der Welt, aber wir haben auch die Rote Laterne in der Spieleentwicklung“, meint Langelotz. „Deutschland hat den Startschuss für die Spieleförderung um 20 Jahre verpasst.“ Der Markt für Computerspiele hat das Kino an Größe längst überholt, doch in Deutschland oder gar Thüringen sei das noch nicht angekommen.


    Mittelfristig plant Langelotz, auch Fahr-Simulationen für die Konsolen anzubieten. „Die Spiele schreien danach“, meint er. Da sie aber weitaus aufwendiger seien als Abenteuer in virtuellen Welten, sei „DMD“ ideal, um sich zunächst mit den Anforderungen der Konsolen vertraut zu machen.




  • The most important facts from the article summarized for all who do not understand German:

    • The German state financially supports the development of the computer game Dead Man's Diary, with which TML wants to conquer the console market.
    • The game is slated to be released by the end of next year.
    • It will be an adventure computer game from the first person perspective, and works without weapons.
    • Two thirds of TML's customers live abroad; China and Turkey are also important markets.
    • With Dead Man's Diary, TML familiarizes itself with the consoles so that the simulation games can later be brought to the consoles.
  • Quick DeepL Translation:


    Erfurt. The computer game developers of TML grew up with simulators. Now they want to use a federal grant to conquer the console market with Dead Man's Diary.

    Thomas Michael Langelotz stands in an office of the TML-Studios. The graphic designers work on new computer games.


    In an office on Erfurt's Haarbergstraße, TML employee Daniel is building houses for Berlin on his computer. Eric sets a Dutch village in a landscape of dunes, and Attila divides the world into sections so that the traffic in the long-distance bus simulator can flow smoothly.


    In front of the fourth computer sits the dead man with his diary. He walks through a fantasy world of dilapidated huts, unpaved paths and lots of overturned oil barrels.


    These are the first scenes from "Dead Man's Diary". The survival adventure of the Erfurt based TML Studios has just received 200,000 Euros from the German government's computer game funding and is scheduled to be released by the end of next year.

    Langelotz started small, but not in a garage


    The game developers around company founder Thomas Langelotz are breaking new ground several times with "DMD", as "Dead Man's Diary" is called for short. It is the first adventure computer game from the first-person perspective, and above all the first game to be developed for Playstation and Xbox.


    "This is a very important project for us," says Langelotz. "We want to bring our simulations to the consoles and start with something smaller first".


    Thomas Langelotz also started out small. His initials and middle name Michael were used to create the company name TML. The former Disc Jockey began in 2004 in his apartment to develop add-on software for existing games. He did not have a garage, which is the beginning of many software legends from the American Silicon Valley.

    At first a subway ran through Berlin


    The first success was a subway simulator for Berlin, which TML Studios developed from the train simulator of Microsoft. The apartment had already become too small, but two offices on Haarbergstraße were sufficient at that time. Today there are several rooms, 15 programmers and graphic designers and some freelancers.


    Driving simulators are still the core products of the Erfurt game company. They appeal to a very special fan community. "As a child, many people dream of driving a bus or subway later," says Langelotz.


    In addition, there is the calming effect: While other computer games drive the adrenalin through the veins, the realistic driving of long-distance bus lines with computer mouse and arrow keys has a calming effect. Two thirds of the customers live abroad, many in China or Turkey. They are interested in both Europe and technology.

    Over 200,000 Flixbus simulators have been sold


    The company's flagship product is the remote bus simulator, for which the company Flixbus issued the official license. A plaque in the TML consulting room shows that 200,000 units have already been sold. The user can also drive through Erfurt and over the Rennsteig.


    The Tourist Bus Simulator for Fuerteventura is also successful. The city bus simulator for Berlin, "The Bus", is scheduled to be released in early 2021.


    All these games require an immense amount of effort. The users attach importance to authentic vehicles with authentic behavior and a real-looking environment. To achieve this, the developers recreate entire worlds in the computer, in which the rest of the traffic should also flow naturally.

    Even non-players follow the two radio stations


    Not every single building and shrub is depicted one-to-one. "It's all about conveying the atmosphere of a city," says Langelotz. In Erfurt, this naturally includes views of the cathedral.


    In the TML remote bus, the user can even listen to the radio. Langelotz also operates two Internet radio stations, "Double Bass fm," and "Flash Bass fm". The two stations, of which "Flash" even offers a live show with the former DJ on Friday evenings, have become independent and are also heard by non-players.


    For TML, "DMD" is not the first excursion into the world of virtual adventure beyond simulations. The beginning was made in 2007 with "Sunrise" ("Sunrise"). Three boys accidentally beamed into a deserted New York City and had to find their way back from the dangerous parallel world. Problems with distribution prevented the game from taking off.

    New game acts in a world after a nuclear war


    The "Diary of the Dead" deals with a posthumous world. The player is one of the surviving bunker inhabitants, who has to solve puzzles, crack codes, find clues and thus bring about a rescue in the contaminated world. "A happy end is possible," promises Thomas Langelotz.


    There is no shooting with "DMD". Langelotz believes that computer games are exciting even without weapons, and refers instead to the thorough research on the subject of radioactivity, for example, which is intended to make the game credible in scientific detail.


    The 200,000 euros cover about half of the estimated development costs. The Federal Ministry of Transportation had first launched the computer game funding and was overrun by applications.

    Germany lags behind in games development


    "With Gamescom, Germany has the largest games fair in the world, but we also have the Red Lantern in games development," says Langelotz. "Germany has missed the starting signal for games promotion by 20 years. The market for computer games has long since overtaken the cinema in terms of size, but in Germany or even Thuringia this has not yet arrived.


    In the medium term, Langelotz plans to also offer driving simulations for consoles. "The games scream for it," he says. But since they are far more complex than adventures in virtual worlds, "DMD" is ideal for first familiarizing oneself with the requirements of the consoles.


    Translated with http://www.DeepL.com/Translator (free version)

  • It is, as DenisVarlamov88 wrote, unfortunately behind a pay wall :(

    Well, somehow the newspaper companies have to earn money, don't they? I can understand everybody is curious about the article, doubtless informative and interesting. But copying and publishing it elsewhere but the TA sources is not very fair to the editorial office. 0,99€ is absolutely acceptable to get access to TA's services for 30 days. Imagine if Flixbus gave free Fernbus Simulator keys to their customers because the game contains their brand. Would be weird, don't you think? But somehow this is the case now with the article...

    I don't want to offend anybody here, but just think about your point of view if you worked for TA.

    Kind regards!